Die Erschlaffung der Bauchdecke wird durch den Verlust der Hautelastizität nach einer Schwangerschaft, starker Gewichtsabnahme oder im Rahmen des Alterungsprozesses hervorgerufen. Meist kommt es durch ein zusätzliches Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskulatur zusätzlich zur Vorwölbung des Bauches.
Zur Korrektur eignet sich die Bauchdeckenstraffung, die gegebenenfalls in Kombination mit einer Raffung der auseinander gewichenen Bauchmuskulatur und einer begleitenden Fettabsaugung im Bereich der Flanken und des Oberbauches durchgeführt wird. In ausgeprägten Fällen muss dabei der Bauchnabel umschnitten und an alter Position in die gestraffte Bauchhaut wieder eingesetzt werden. Bei weniger ausgeprägten Fällen ist eventuell auch nur eine untere Bauchdeckenstraffung ohne Versetzung des Bauchnabels ausreichend. Damit die Narbe später vom Slip bedeckt bleibt verläuft die Schnittführung bei Frauen bogenförmig vom Oberrand der Schambehaarung zu beiden Seiten. Bei Männern verläuft die Schnittführung weniger stark gebogen. Das Ergebnis der Straffung ist eine deutlich verbesserte Bauchform bei der auch die Taille wieder betont wird.
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Ihr
Dr. med. Henning Becker
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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