KORREKTUR DER GYNÄKOMASTIE
Als Gynäkomastie bezeichnet man eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Sie kann ein- oder beidseitig auftreten. Kommt es bei Jugendlichen zu einer Knotenbildung hinter der Brustwarze, spricht man von einer Pubertätsgynäkomastie. In diesen Fällen sollte man mit einer Operation abwarten, weil sie sich meist nach einigen Monaten von selbst zurückbildet. Beim erwachsenen Mann kommt es allerdings nur selten zu einer spontanen Rückbildung. Bei der sogenannten primären Gynäkomastie lässt sich keine eindeutige Ursache für die Entstehung nachweisen. Bei den sekundären Gynäkomastien können Lebererkrankungen, eine Schilddrüsenüberfunktion, Erkrankungen der Nebennierenrinde oder die Einnahme von Medikamenten als Ursache in Frage kommen. In seltenen Fällen kann auch ein hormonproduzierender Tumor der Brust, des Hodens oder der Hypophyse hinter der Entwicklung einer Gynäkomastie stecken. Bei den sekundären Gynäkomastien sollte daher zunächst die auslösende Erkrankung behandelt werden. Hierfür ist neben einer eingehenden körperlichen Untersuchung auch die Bestimmung des Hormonspiegels und anderer spezieller Laborwerte erforderlich.
Die Behandlung der männlichen Brustvergrößerung besteht in der Operation. In der Plastischen Chirurgie werden heute moderne, narbensparende Operationsverfahren eingesetzt. Während der Operation wird zunächst das Fettgewebe mit einer Fettabsaugung entfernt und die Übergänge zum umgebenden Gewebe geglättet. Anschließend wird dann über einen kleinen Schnitt am Unterrand der Brustwarze das knotige Drüsengewebe herausgenommen. In ausgeprägten Fällen ist zusätzlich eine Straffung der überschüssigen Brusthaut erforderlich. Hierbei resultiert dann eine ebenfalls unauffällige, kreisförmige Narbe um die Brustwarze herum.
Wir beraten Sie gerne!
Ihr
Dr. med. Henning Becker
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Nutzen Sie auch das Kontaktformular!
Ihre Fragen werden von Dr. Becker persönlich beantwortet