Die häufigsten Fehlbildungen der weiblichen Brust betreffen die tuberöse Brustfehlbildung und die Amazonenbrust. Diese Fehlbildungen werden erst nach Einsetzten des Brustwachstum in der Pubertät sichtbar. Bei der tuberösen Brustfehlbildung bildet sich als Folge einer Unterentwicklung der unteren Brustdrüseanteile eine schlauchförmige Brust, an deren Ende eine übergroße Brustwarze sitzt.
Bei der Amazonenbrust kommt es durch ausbleibendes Wachstum einer Brust zu einer ausgeprägten Ungleichheit beider Brüste. Besteht lediglich ein einseitig vermindertes Brustwachstum, bildet sich eine sogenannte Anisomastie aus.
Vor einer operativen Korrektur der Brustfehlbildung sollte der Abschluss des Brustwachstums abgewartet werden. Art und Umfang des Eingriffs hängen dann von der jeweiligen Beschaffenheit der Brustfehlbildung ab. Die Operation kann von einer einfachen Korrektur der Brustwarzen bis hin zur Rekonstruktion der Brustdrüse durch Eigengewebe oder Implantate reichen. Durch die Anwendung moderner plastisch-chirurgischer Operationstechniken lassen sich heute narbenarme und ästhetisch gute Ergebnisse erzielen.
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Ihr
Dr. med. Henning Becker
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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